Selenium und https (SSL)

30. Juli 2010 in Browser, Internet, Tutorials von Leo

Normalerweise wird einer Unbekannten SSL Verbindung nicht getraut, weshalb man beim Testen mit phpunit an dieser Stelle scheitert. Um das ganze nun zum laufen zu bringen, benötigen wir ein neues Firefox Profil, mit welchem wir mit Selenium Testen. Standardmässig erstellt Selenium ein Temporäres Firefox Profil, dies klappt jedoch nicht da der Verbindung wie gesagt nicht vertraut wird.

Mit einem neuen Profil kann man nun zuerst Firefox mit diesem Profil starten, die Seite aufrufen und der Verbindung trauen. Diese Einstellung wird dann im Firefox Profil gespeichert.

Und so gehts:
1. Alle Firefox Fenster schliessen.

2. Firefox mit der folgenden Kommandozeile Ausführen (Ausführen: Windows Taste + R):
firefox.exe -ProfileManager -no-remote

3. Ein neues Profil erstellen (und haken setzen bei “Nicht Fragen beim Starten”, ansonsten bleibt Selenium hängen).
4. Jetzt durch das Profil Setup gehen und alles Einrichten. (Das Profil am besten auf C:\Selenium oder so verlagern, kurze Pfade sind empfehlenswert!)
5. Ist das Profil eingerichtet, startet man Firefox ganz normal und geht auf seine mit SSL geschützte Seite. Dort Vertraut man nun der SSL Verbindung. Danach kann Firefox geschlossen werden.

6. In der BATCH-Datei, welche wir zum Starten benötigen nun die Zeilen so bearbeiten:

cd C:\Selenium\selenium-server-1.0.3 (Pfad zu Selenium Server)
#firefox
java -jar selenium-server.jar -firefoxProfileTemplate c:\selenium (Pfad zum Firefox Profil)

Nun startet Selenium Firefox mit dem soeben erstellen Profil, anstatt schnell ein eigenes einzurichten.

Das wars!

Sicherheit in WordPress Blog erhöhen

1. Mai 2010 in Internet, Tutorials von Leo

Wer sich Gedanken über die Sicherheit in seinem WordPress Blog macht (zurecht!), der sollte folgende Punkte beachten, damit der eigene Blog so sicher wie möglich läuft. Hier also ein paar Anweisungen, Tipps und Tricks etc.

Aktuelle WordPress Version

Der eigene Blog sollte jeweils mit der aktuellsten WordPress Version laufen, da in neueren Versionen wahrscheinlich wieder Sicherheitslücken geschlossen wurden und so mit einer neuen Version die Sicherheit erhöht wird.

Plugins

Achtet bei den Plugins welche ihr installiert, ob es bekannte Probleme oder Sicherheitslücken gibt und erkundigt euch etwas. Häufig schaffen es Hacker dank Sicherheitslücken in Plugins, in euer System einzudringen. Hier gilt auch, jeweils die neuste Version zu verwenden.

Kein “Admin” User

Wenn ihr einen Blog einrichtet oder bereits eingerichtet habt, existiert zu beginn der User “Admin” (Name des Users). Erstellt euch einen zweiten User mit Admin Rechten und löscht den ersten User namens Admin, da er auch ein Sicherheitsrisiko sein kann.

Sichere Passwörter

Verwendet immer absolut sichere Passwörter, nehmt hierzu einen Passwort Generator.

Datenbank Präfix

Der Tabellenpräfix (Table prefix) für WordPress in euere mySQL Datenbank sollte nicht den Standardwert “wp_” haben, am besten erfindet ihr etwas völlig neues.

CHMOD Rechte

Die Verzeichnisse bzw. Dateien müssen zur Sicherheit folgende chmod Rechte besitzen:

Root | 755

wp-includes/ | 755

.htaccess | 644

wp-admin/index.php | 644

wp-admin/js/ | 755

wp-content/themes/ | 755

wp-content/plugins/ | 755

wp-admin/ | 755

wp-content/ | 755

Für absolute Sicherheit verwendet ihr am besten das Plugin WP Security Scan, welches noch weiteres zur Sicherheit beiträgt.

Google Sitemap ohne Google Konto

19. März 2010 in Internet von Leo

Um eine Google Sitemap bei Google anzumelden bzw. einzutragen verlangt Google ein Google Konto, mit welchem man die Sitemap dann in den Webmaster Tools eintragen kann. Wer dies jedoch ohne Google Konto machen will, hier die Lösung:

Erstellt im root eures Webservers eine Datei Namens “robots.txt” (normale Textdatei) und schreibt folgende Zeile in die Datei:

Sitemap: http://www.webseite.com/sitemap.xml

Den Pfad zu eurer Sitemap muss natürlich noch angepasst werden. Wo der Code schlussendlich in der robots.txt steht ist egal, er kann also an irgendeiner stelle sein, jedoch muss er auf einer eigenen Zeile sein.

Google News Sitemap Plugin für WordPress

17. Februar 2010 in Internet, Tutorials von Leo

Da auch ich auf Google News eingetragen bin, und das ‘Google News Sitemap’-Plugin installiert habe, musste ich vor kurzem feststellen, dass Google die Sitemap nicht mehr akzeptierte. Nachdem ich lange im Internet geforscht habe, konnte ich die Fehler beheben, mit welchen Google nicht zufrieden war.
Und zwar nimmt das Plugin die Sprache für die Sitemap aus den Einstellungen des RSS-Feeds. Dieser war komischerweise komplett auf englisch gestellt, was natürlich Google nicht wollte, da ich außerdem noch UTF-8 nutzte, anstatt ihr ISO-Format. Als ich dann einen Weg gefunden habe, klappte alles wunderbar, und die Sprache des RSS-Feeds lässt sich jetzt jederzeit gemütlich über das Backend von WordPress ändern. Und so wird es gemacht:

Erstellt eine neue PHP-Datei mit unten stehendem Code, und ladet sie danach in euer Plugins Verzeichnis (“/wp-content/plugins/”).

/*
Plugin Name: RSS Language
Plugin URI: http://bueltge.de/wp-landingsites-de-plugin/181/
Description: Add options field for rss language
Version: 1.0
Author: Frank Bültge
License: GNU
Author URI: http://bueltge.de/
*/

function rss_language_string() {
?>


language codes.'); ?>
}

function rss_language_admin_init() {
register_setting( 'reading', 'rss_language' );
add_settings_field( 'rss_language', __('RSS Language Code'), 'rss_language_string', 'reading');
}
add_action( 'admin_init', 'rss_language_admin_init' );

?>

Nun könnt ihr in WordPress die Sprache des RSS-Feeds ändern. Die Option findet ihr unter “Einstellungen” => “Lesen”, dort dann ganz unten ins Kästchen “de” (ohne “”) eintragen.

Doch kommen wir nun zum hauptsächlichen Problem, dem “Incorrect Namespace”. Dieser Fehler passiert in der Plugin Version 1.4 und älter, da Google das Schema der Sitemaps (mal wieder) geändert hat.
Ich habe den PHP Code des Plugins dem neuen Schema angepasst, sowie noch eine deutsche Anleitung erstellt.
Das Plugin könnt ihr über den unten stehenden Link herunterladen. Dies ist die Version 1.5, welche ich erstellt habe.

Download google-news-sitemap-generator

osTicket – Ticketing Support System

11. Februar 2010 in Internet, Software, Tutorials von Leo

Um unseren Kunden einen schnelleren und einfacheren Support Garantieren zu können, testeten wir letzte Woche das Ticketing Support System ‘osTicket’. Mit osTicket ist es den Kunden möglich, neue Probleme, Wünsche oder Fragen direkt über das Support System in Form von Tickets einzugeben. Diese werden dann jemandem zugewiesen werden, und werden dann abgearbeitet.

Installation:
Die Installation von osTicket ist eigentlich recht simpel. Natürlich wird eine mySQL Datenbank sowie ein Server benötigt, auf welchem das System installiert werden kann. Nachdem man die entpackten Dateien von osTicket auf den FTP-Server geladen hat kann man das Installations-Skript über den Browser aufrufen: http://www.deinewebseite.com/support/setup/
Mit dem osTicket Installations-Skript, mit welchem man osTicket auf seinem Server installiert, geht alles recht zügig. Im Installations-Skript muss man lediglich die Datenbank sowie den User und die Login-Informationen, welcher auf die Datenbank zugreifen kann, angeben. Eventuell müssen noch die Rechte über einen FTP-Client gesetzt werden, damit osTicket laufen kann.
Danach ist osTicket normal auf dem Server installiert und sollte einwandfrei laufen.
Nach der Installation mussten wir noch eine Deutsche Übersetzung finden, was nicht so einfach war, da zur aktuellen Version von osTicket eigentlich noch keine Deutsche Übersetzung existiert. Also mussten wir eine veränderte Entwickler Version von osTicket installieren, welche das ganze Problem löste.

Mit der Übersetzung die wir verwenden, wurde jedoch nur der Teil, welche die Kunden sehen, übersetzt. Das Admin-Interface blieb in englisch – was ja nicht sonderlich schlimm ist. Jedoch ging es gleich zum nächsten Problem, die E-Mails, welche unsere Kunden erhalten, wenn es zum Beispiel eine Antwort auf eines ihrer Tickets gibt, war auch noch komplett in englisch. Die ganzen Phrasen sind alle in der Datenbank gespeichert, was heisst, dass wir die Datenbank immer wieder neu Importieren müssen. Zurzeit arbeite ich noch an der Übersetzung der E-Mail Templates, um alles noch etwas auszubessern.

osticket

Tudoyu – Zusammenfassung & Installation

5. Februar 2010 in Internet, Software von Leo

Vor kurzem gab mir Markus den Auftrag, ich soll das Open-Source Projekt Management System Todoyu installieren und testen, und sehen ob wir es im Geschäft vielleicht einsetzen können.
Als ich dies getan hatte – nachdem ich zuerst von Fehlermeldungen überhäuft wurde – testete ich das System und wollte sehen, ob es unsere jetzigen im Einsatz befindenden Systeme ersetzen kann.
Ich erstellte Markus einen zusätzlichen Admin Account, mit welchem er mir später auch ein paar Tasks (Aufgaben) zuteilte, und ich so das System im Einsatz testen konnte. Während ich nun auf einer Webseite arbeitete, lief Todoyu im Hintergrund – zumindest dachte ich dies. Jedoch stellte sich nach über einer halben Stunde heraus, dass die ganze Zeiterfassung nach nur wenigen Minuten stoppte.

Etwa eine Woche später (diesen Montag) installierte ich einen neuen Release von Todoyu, welcher einige Fixes enthielt. Zuerst reklamierte Todoyu bei der erneuten Installation jedoch wegen einem Datenbankfehler, also löschte ich die komplette Datenbank, was das Problem danach behebte.
Als alles abgeschlossen war testeten wir die neue Version, merkten zu beginn jedoch kaum wirkliche Unterschiede.

Nach einem Tag fassten wir dann unser Fazit:

Es ist auf jeden Fall eine coole Idee. Ausserdem könnten wir mit Todoyu alle jetzigen Funktionen, für welche wir zurzeit mehrere Systeme benutzen, alles in einem System vereinigen. Jedoch ist das ganze System noch nicht ausgereift, und weist auch einige Bugs auf. Wenn das ganze aber noch stetig weiter gepflegt und entwickelt wird, könnte man Todoyu sicher im professionellen Einsatz nutzen.

Installationsanleitung:

1. Todoyu herunterladen. [Hier]

2. Todoyu entpacken und auf den Server hochladen.

3. Währenddessen am besten eine Datenbank erstellen, auf welcher Todoyu dann läuft.

4. Wenn alles hochgeladen wurde, müssen den Verzeichnissen genügend Rechte gegeben werden (beim Aufruf kommen ansonsten Fehlermeldungen).

5. Nun das Todoyu Verzeichnis im Browser aufrufen.

6. Todoyu beginnt mit der Schritt für Schritt Installation, befolgen Sie diese (zu beginn müssen eventuell noch mehr Rechte vergeben werden).

7. Ist die Installation beendet, so können Sie sich gleich einloggen und loslegen.

Nach der Installation von Todoyu müssen noch einige Sachen angepasst, bzw. richtig eingerichtet werden.

Die besten WordPress Plugins

12. Januar 2010 in Internet von Leo

Da ich WordPress gerne und viel nutze, möchte ich hier nun die besten, beziehungsweise meine Lieblings Plugins vorstellen.

All in One SEO Pack
Allen denen wichtig ist, dass ihr Blog ganzen oben mit dabei ist in Google, der hat bestimmt schon mal etwas von SEO, bzw. diesem tollen Plugin für WordPress gehört. Mit diesem SEO Plugin wird alles erledigt, um seinen Blog möglichst Suchmaschinenfreundlich zu gestalten. So wird z.B. der Titel (im Browser) automatisch angepasst, je nach dem welchen Artikel man sich gerade anschaut. Dies ist jedoch noch nicht alles, vieles weiteres ist möglich mit diesem Plugin, um seine SEO zu verbessern.

Zum Plugin

Sexy Boomarks
Dieses Plugin habe ich zwar erst kürzlich entdeckt, aber ich war echt begeistert. Mit diesem Plugin kann man coole Share Buttons an seine Artikel anfügen. Damit können die Besucher den Artikel gleich auf Twitter, Facebook & Co. Posten.

Zum Plugin

Mehr gibt es nach dem Break…

Erstellen von grösseren Emoticons in MSN

5. November 2009 in Allgemein, Internet, Software von Leo

Wer sich ein schönes Emoticon, also ein Smiley für MSN erstellt hat, oder eins importieren will, nervt sich wahrscheinlich darüber, dass die maximal grösse nur bei 19 x 19px liegt. Jedoch gibt es einen einfachen Trick um grössere Emoticons zu erstellen, die bis zu 40 x 40px gross sein können. Um dies zu erledigen müsst ihr wie folgt vorgehen. Nehmt euer Smiley und speichert es ins .gif Format ab. Das Smiley sollte jedoch nicht all zu gross sein (50 x 50px reichen). Nun müsst ihr euch das Programm “Microsoft GIF Animator” herunterladen (Link am ende des Artikels). Wenn ihr nun euer .gif habt, importiert ihr es in den GIF Animator (hineinziehen geht am schnellsten). Kopiert es 2 mal hinein, und macht danach im Tab “Animation” ein Häckchen unter “Looping” und “Repeat forever”. Nun wird MSN eine Animation vorgetäuscht, welche eigentlich aus den selben Bildern besteht und sie nie verändert. Nun könnt ihr das Smiley ganz normal in MSN Hinzufügen, und euch über das echt grosse Smiley freuen. Das einzig nervige ist hierbei jedoch, dass GIF nicht gerade des schönste Bildformat ist :-)

Swisscom: technische Probleme mit der neuen XtraZone

in Internet von Leo

Seit kurzem ist die neue und modernere XtraZone von Swisscom auf geschaltet worden. Sie ersetzt die alte und beliebte einfachere XtraZone, welche bisher alle mit ihren Smartphones über das Internet nutzten, um die 500 gratis SMS voll auskosten zu können. Nun hat die Swisscom jedoch technische Probleme mit der neuen XtraZone, wie sie allen Kunden unter 26 per SMS mitteilte. So steht einem zurzeit nur die alte XtraZone zur Verfügung, da Swisscom die neue nun wieder offline genommen hat. Viele Kunden der Swisscom sind verärgert, da es nun mit den aktuellen Handy-Apps nicht mehr möglich ist die XtraZone zu verwenden – hat Swisscom dies gezielt gemacht?! Jedenfalls bekommt jeder Swisscom Kunde der die XtraZone verwenden kann – also alle unter 26 jährigen – diesen Monat 50 gratis SMS. Zumindest hiermit sie sich ein wenig entschuldigen.

WOT – Sicherer Surfen

9. Oktober 2009 in Browser, Internet von Leo

Einige die sich viel im World Wide Web herumtreiben kennen WOT sicherlich schon, jedoch möchte ich allen andern, die von WOT noch nie gehört haben, dies hier gerne Präsentieren. WOT oder ausgeschrieben Web of Trust ist ein Plugin für Firefox, mit welchem man sicherer Surfen kann. Das ganze funktioniert so, dass jeder WOT User andere Seiten bewerten kann und dazu auch Kommentare abgeben kann. So kann er andere WOT User vor warnen falls eine Seite nur Betrügt und eine Falle ist. Natürlich kann man andere Seiten auch positiv Bewerten, um zu zeigen das die Seite völlig ungefährlich ist und man sich dort gerne aufhalten kann.