phpMyAdmin auf Debian Server installieren

5. September 2011 in Software, Tutorials von Leo

Hier eine kurze und simple Anleitung um phpMyAdmin auf dem eigenen Debian Server zu installieren. Vorausgesetzt ist das mySQL bereits installiert ist.

1. Verbinden mit dem Server (SSH)
2. apt-get install phpmyadmin ausführen. Nun wird alles installiert. Falls etwas gefragt wird einfach OK / Ja auswählen.
3. Nun folgende 2 Befehle nacheinander ausführen:

cp /etc/phpmyadmin/apache.conf /etc/apache2/sites-available/phpmyadmin

danach noch

a2ensite phpmyadmin

4. Server neu starten: /etc/init.d/apache2 restart

Nun ist phpmyadmin über den Browser erreichbar (/phpmyadmin)

MAMP MySQL startet nicht mehr (trotz beenden des Prozesses)

14. Juni 2011 in Software von Leo

Seit ich ein Macbook habe nutze ich anstatt wie damals unter Windows XAMPP, nun MAMP. Teilweise gab es das Problem das der MySQL dienst nicht startete, das Problem war jedoch schnell gelöst nachdem der Prozess in der “Aktivitätsanzeige” (siehe Spotlight [cmd + Leertaste]) beendet wurde (mysql Prozess).

Als ich später ein neues Projekt erstellte und MAMP aufstartete, wollte der MySQL Dienst auch nach mehrmaligem Abschiessen immer noch nicht. Das Problem war das ich 2 Benutzeraccounts auf meinem Mac habe. Beim Anlegen einer Datenbank werden die Daten in /Applications/MAMP/db geschrieben. Da ich auf dem anderen Benutzeraccount arbeitete, hatte dieser keine Berechtigung für die anderen Datenbanken, wodurch MAMP anschienend nicht zu schlag kam. Kurz das Terminal geöffnet und folgendes eingegeben:

sudo chmod -R 0777 /Applications/MAMP/db

Fertig!

Versteckte Dateien in Aptana Studio anzeigen lassen

25. Februar 2011 in Software von Leo

Um versteckte Dateien oder Dateien wie z.B. die .htacces-Datei, die mit einem Punkt anfängt in Aptana anzeigen zu lassen, muss man lediglich den Filter bearbeiten.
Den Filter für die Einstellungen findet man im Project Explorer (ich gehe hier von Aptana Studio 3 aus, jedoch ist es in älteren Versionen identisch).

Hier ein Bild wo dies zu finden ist:

In dem Fenster das sich nun öffnet muss beim Eintrag .*files das Häckchen entfernt werden. Danach noch die Einstellungen übernehmen und Aptana zeigt ab sofort alle Dateien und Ordner an.

Selenium und https (SSL)

30. Juli 2010 in Browser, Internet, Tutorials von Leo

Normalerweise wird einer Unbekannten SSL Verbindung nicht getraut, weshalb man beim Testen mit phpunit an dieser Stelle scheitert. Um das ganze nun zum laufen zu bringen, benötigen wir ein neues Firefox Profil, mit welchem wir mit Selenium Testen. Standardmässig erstellt Selenium ein Temporäres Firefox Profil, dies klappt jedoch nicht da der Verbindung wie gesagt nicht vertraut wird.

Mit einem neuen Profil kann man nun zuerst Firefox mit diesem Profil starten, die Seite aufrufen und der Verbindung trauen. Diese Einstellung wird dann im Firefox Profil gespeichert.

Und so gehts:
1. Alle Firefox Fenster schliessen.

2. Firefox mit der folgenden Kommandozeile Ausführen (Ausführen: Windows Taste + R):
firefox.exe -ProfileManager -no-remote

3. Ein neues Profil erstellen (und haken setzen bei “Nicht Fragen beim Starten”, ansonsten bleibt Selenium hängen).
4. Jetzt durch das Profil Setup gehen und alles Einrichten. (Das Profil am besten auf C:\Selenium oder so verlagern, kurze Pfade sind empfehlenswert!)
5. Ist das Profil eingerichtet, startet man Firefox ganz normal und geht auf seine mit SSL geschützte Seite. Dort Vertraut man nun der SSL Verbindung. Danach kann Firefox geschlossen werden.

6. In der BATCH-Datei, welche wir zum Starten benötigen nun die Zeilen so bearbeiten:

cd C:\Selenium\selenium-server-1.0.3 (Pfad zu Selenium Server)
#firefox
java -jar selenium-server.jar -firefoxProfileTemplate c:\selenium (Pfad zum Firefox Profil)

Nun startet Selenium Firefox mit dem soeben erstellen Profil, anstatt schnell ein eigenes einzurichten.

Das wars!

Firefox: ICQ Search entfernen

30. April 2010 in Software, Tutorials von Leo

Wer hatte das noch nie: Da installiert man ein Programm, klickt immer schön auf den “Weiter”-Button um fortzufahren und merkt dann beim nächsten Firefox Start, dass neben dem Programm auch noch einige andere Änderungen vorgenommen wurde – ich rede von der wirklich nervigen ICQ Search. Die ICQ Search wird bei der Installation von ICQ (und womöglich auch einer Hand voll anderer Programmen) mit installiert, wenn man nicht genau aufpasst, nämlich ist das entfernen eines Häckchen nötig, wenn man gefragt wird ob man die ICQ Search bzw. ICQ Toolbar mit installieren möchte.

Wer die Toolbar oder Search installiert hat, dem wurde die Standard Google-Suche in Firefox mit der nervigen ICQ Search ersetzt. Um diese wieder zu entfernen und alles wieder auf die Standardwerte zu setzen geht ihr folgendermassen vor:

1. Checkt zu erst in der Systemsteuerung unter Programme (Software) deinstallieren ob eventuell auch gleich noch andere Programme statt nur Plugins oder Änderungen installiert wurden. Entfernt diese falls vorhanden.

2. Öffnet nun Firefox und tippt die die Adresszeile folgenden Text ein und drückt Enter:

about:config

Bestätigt danach das ihr Aufpassen werdet.

3. Sucht nun in der config Übersicht oben im Suchfeld nach keyword.URL. Nun stosst ihr auf einen Wert in welchem anstatt Google etwas mit ICQ steht. Einfach über Rechtsklick auf den Standardwert zurücksetzen.

4. Sucht nun noch nach browser.search.defaultenginename und setzt auch diesen Wert auf den Standardwert zurück. Dieser Wert bezieht sich auf das kleine Suchfeld oben rechts im Browser.

Nun wurde hoffentlich alles entfernt. Startet am besten den Browser neu, falls die Änderungen erst nach einem Neustart in Kraft treten sollten.

Web Development mit Aptana Studios

in Software von Leo

Aptana Studios ist eine kostenlose Web Development Software, welche auf Eclipse Basis aufgebaut ist (sieht also genauch gleich aus!). Mit vielen Plugins und Erweiterungen könnt ihr neben den Standardsprachen wie HTML, CSS und XML noch viele weitere Sprachen hinzufügen, wie z.B. PHP, JavaScript und vieles mehr.

Dank dem eingebauten FTP Server Feature könnt ihr sogar direkt online die Files auf eurem FTP Server bearbeiten und abspeichern. Seit der Version 2.0 steht euch die Möglichkeit mit SFTP Servern zu verbinden zur Verfügung, welche bisher nur in der Premium Version war (gibt es die überhaupt noch?!).

Das schlaue Syntax Highlighting macht euch das Code natürlich um einiges leichter. Mit den vielen Optionen könnt ihr ausserdem noch einiges Anpassen, so könnt ihr mit einem klick bestimmen ob ihr ein Online Interface (mit FTP Server Übersicht) oder ein Offline Interface (eure Lokale Festplatte) haben möchtet. Ihr könnt also sowohl online als auch offline gut mit Aptana arbeiten.

Wer kein Englisch kann, wird Aptana jedoch nicht so mögen, da das Programm komplett auf englisch ist. Eine deutsche Übersetzung habe ich bisher nirgendwo gefunden.

Ansonsten ein tolles Stück Software was ich euch empfehlen kann. Hier geht es zum download.

MouseOver Effekt auf div Element mit Javascript

12. April 2010 in Browser, Tutorials von Leo

Kürzlich musste ich für einen Event eines Kunden etwas Javascript schreiben, um ein paar div Elemente (HTML) mit einem MouseOver und MouseOut Effekt versehren, welche dem div Element z.B. eine neue Hintergrundfarbe geben.

Eigentlich kann das ganze in Browsern wie Firefox, Google Chrome und Safari (?) ganz simpel mit einem div:hover gemacht werden, jedoch würde dies im Internet Explorer (mal wieder) nicht funktionieren. Deshalb musste Javascript her, welches das ganze nun in allen Browsern ermöglicht.

Und so wird es gemacht:

1. Zuerst muss Prototype (aktuell 1.6) heruntergeladen und auf seinen Server hochgeladen werden. Ansonsten würde das Javascript nicht funktionieren.

2. Nun erstellt man eine neue Javascript Datei (.js) und ladet diese auch auf seinen Server. Im HTML File müssen die beiden Javascript Files nun noch eingebunden werden:

<script src="scripts/prototype.js" type="text/javascript"></script>
<script src="scripts/dein-effekt.js" type="text/javascript"></script>

Der Pfad und Dateiname muss natürlich noch durch den eigenen ersetzt werden.

3. Zu erst erstellen wir ein HTML Gerüst aus div’s:

<div class="content">
  <div class="team">
     <div class="tools">Anmelden!</div>
  </div>
</div>

Hierbei handelt es sich nun um ein Turnier, bei dem man sich Anmelden kann. Der Link zur Anmeldung erscheint jedoch nur, wenn man mit der Maus über das div “team” fährt.

4. Im Javascript schreiben wir nun folgendes:

var act = 0;

Event.observe(window, 'load', function() { //wenn das Fenster geladen hat

	var team = $('content').select('div.team'); //Hier wir dem JS das div gezeigt

Gleich darunter:

		team.each(function(team){ //hierbei wird das div.team ausgewählt
				Event.observe(team, 'mouseover', function() { //mouseover div.team
						mouseOver(team);
				});
				Event.observe(team, 'mouseout', function() { //mouseout div.team
						mouseOut(team);
				});
	});
});

Danach kommt zuerst einmal die Funktion mouseOver:

function mouseOver(team){
	children = team.childElements(); //die Unterelemente werden gewählt
	tool = children[0]; // das nullte Unterelement (als das gleich darauf folgende
	tool.style.display='block'; //jetzt wird das div (div.tools) angezeigt
	team.addClassName('act');
	//tool.addClassName('act');
}

Und die Funktion mouseOut:

function mouseOut(team){
	children = team.childElements();
	tool = children[0];
	tool.style.display='none';
	team.removeClassName('act');
	tool.removeClassName('act');
}

Im CSS müssen nun noch die Class definiert werden. Die Class .act, für active (aktiv), welche sagt dass das Element aktiv ist, also die Maus gerade auf dem Element ist.
Das Javascript versteckt und zeigt lediglich ein div Element und gibt bzw. nimmt ihm eine neue CSS Class.

Das Javascript sollte wie folgt aussehen:

var act = 0;

Event.observe(window, 'load', function() {

	var team = $('content').select('div.team');

		team.each(function(team){
				Event.observe(team, 'mouseover', function() {
						mouseOver(team);
				});
				Event.observe(team, 'mouseout', function() {
						mouseOut(team);
				});
	});
});

function mouseOver(team){
	children = team.childElements();
	tool = children[0];
	tool.style.display='block';
	team.addClassName('act');
	//tool.addClassName('act');
}

function mouseOut(team){
	children = team.childElements();
	tool = children[0];
	tool.style.display='none';
	team.removeClassName('act');
	tool.removeClassName('act');
}

K-Lite Codec – Alle Codecs

28. Februar 2010 in Codecs, Software von Leo

Nachdem ich nun mein Windows Vista Notebook neu augesetzt habe, und Windows 7 Ultimate installierte (danke 4eyes), hatte ich wiedereinmal das Problem, dass sich verschiedene MKV Dateien nicht abspielen liessen. So hatte ich entweder keinen Sound oder mit einigen Mängeln. Als ich dann im Internet nach einer Lösung suchte, wurde ich auf das “K-Lite Codec”-Pack aufmerksam. Dieses Codec Pack bringt alle benötigten Codecs, welche zurzeit aktuell und verbreitet sind. Also installierte ich das Pack, nachdem ich zuerst noch das Matroska Pack deinstallieren musste, da diese nicht zusammen funktionieren würden. Nach der Installation probierte ich es erneuert und es funktionierte alles wunderbar!
Übrigens empfehle ich jedem statt dem DivX Player, auch mal den Media Player Classic auszuprobieren, dieser schluckt so gut wie alles.

Hier findet ihr das K-Lite Codec Pack (FULL)

osTicket – Ticketing Support System

11. Februar 2010 in Internet, Software, Tutorials von Leo

Um unseren Kunden einen schnelleren und einfacheren Support Garantieren zu können, testeten wir letzte Woche das Ticketing Support System ‘osTicket’. Mit osTicket ist es den Kunden möglich, neue Probleme, Wünsche oder Fragen direkt über das Support System in Form von Tickets einzugeben. Diese werden dann jemandem zugewiesen werden, und werden dann abgearbeitet.

Installation:
Die Installation von osTicket ist eigentlich recht simpel. Natürlich wird eine mySQL Datenbank sowie ein Server benötigt, auf welchem das System installiert werden kann. Nachdem man die entpackten Dateien von osTicket auf den FTP-Server geladen hat kann man das Installations-Skript über den Browser aufrufen: http://www.deinewebseite.com/support/setup/
Mit dem osTicket Installations-Skript, mit welchem man osTicket auf seinem Server installiert, geht alles recht zügig. Im Installations-Skript muss man lediglich die Datenbank sowie den User und die Login-Informationen, welcher auf die Datenbank zugreifen kann, angeben. Eventuell müssen noch die Rechte über einen FTP-Client gesetzt werden, damit osTicket laufen kann.
Danach ist osTicket normal auf dem Server installiert und sollte einwandfrei laufen.
Nach der Installation mussten wir noch eine Deutsche Übersetzung finden, was nicht so einfach war, da zur aktuellen Version von osTicket eigentlich noch keine Deutsche Übersetzung existiert. Also mussten wir eine veränderte Entwickler Version von osTicket installieren, welche das ganze Problem löste.

Mit der Übersetzung die wir verwenden, wurde jedoch nur der Teil, welche die Kunden sehen, übersetzt. Das Admin-Interface blieb in englisch – was ja nicht sonderlich schlimm ist. Jedoch ging es gleich zum nächsten Problem, die E-Mails, welche unsere Kunden erhalten, wenn es zum Beispiel eine Antwort auf eines ihrer Tickets gibt, war auch noch komplett in englisch. Die ganzen Phrasen sind alle in der Datenbank gespeichert, was heisst, dass wir die Datenbank immer wieder neu Importieren müssen. Zurzeit arbeite ich noch an der Übersetzung der E-Mail Templates, um alles noch etwas auszubessern.

osticket

Tudoyu – Zusammenfassung & Installation

5. Februar 2010 in Internet, Software von Leo

Vor kurzem gab mir Markus den Auftrag, ich soll das Open-Source Projekt Management System Todoyu installieren und testen, und sehen ob wir es im Geschäft vielleicht einsetzen können.
Als ich dies getan hatte – nachdem ich zuerst von Fehlermeldungen überhäuft wurde – testete ich das System und wollte sehen, ob es unsere jetzigen im Einsatz befindenden Systeme ersetzen kann.
Ich erstellte Markus einen zusätzlichen Admin Account, mit welchem er mir später auch ein paar Tasks (Aufgaben) zuteilte, und ich so das System im Einsatz testen konnte. Während ich nun auf einer Webseite arbeitete, lief Todoyu im Hintergrund – zumindest dachte ich dies. Jedoch stellte sich nach über einer halben Stunde heraus, dass die ganze Zeiterfassung nach nur wenigen Minuten stoppte.

Etwa eine Woche später (diesen Montag) installierte ich einen neuen Release von Todoyu, welcher einige Fixes enthielt. Zuerst reklamierte Todoyu bei der erneuten Installation jedoch wegen einem Datenbankfehler, also löschte ich die komplette Datenbank, was das Problem danach behebte.
Als alles abgeschlossen war testeten wir die neue Version, merkten zu beginn jedoch kaum wirkliche Unterschiede.

Nach einem Tag fassten wir dann unser Fazit:

Es ist auf jeden Fall eine coole Idee. Ausserdem könnten wir mit Todoyu alle jetzigen Funktionen, für welche wir zurzeit mehrere Systeme benutzen, alles in einem System vereinigen. Jedoch ist das ganze System noch nicht ausgereift, und weist auch einige Bugs auf. Wenn das ganze aber noch stetig weiter gepflegt und entwickelt wird, könnte man Todoyu sicher im professionellen Einsatz nutzen.

Installationsanleitung:

1. Todoyu herunterladen. [Hier]

2. Todoyu entpacken und auf den Server hochladen.

3. Währenddessen am besten eine Datenbank erstellen, auf welcher Todoyu dann läuft.

4. Wenn alles hochgeladen wurde, müssen den Verzeichnissen genügend Rechte gegeben werden (beim Aufruf kommen ansonsten Fehlermeldungen).

5. Nun das Todoyu Verzeichnis im Browser aufrufen.

6. Todoyu beginnt mit der Schritt für Schritt Installation, befolgen Sie diese (zu beginn müssen eventuell noch mehr Rechte vergeben werden).

7. Ist die Installation beendet, so können Sie sich gleich einloggen und loslegen.

Nach der Installation von Todoyu müssen noch einige Sachen angepasst, bzw. richtig eingerichtet werden.